Infrage stellen

Sich infrage stellen, ist in meinen Augen eine Kunst. Sich kritisch zu hinterfragen und dabei ehrlich mit sich und seinen Motiven zu sein, schaffen nur wenige.

Der Duden schreibt zu infrage stellen, sich anzuzweifeln. Zweifel sind keine schönen Gefühle, sie hinterlassen Unruhe und lassen uns erfahren, dass wir unwissend sind, es Dinge gibt, die noch im Verborgenen liegen und nicht greifbar genug scheinen, so dass wir warten und hoffen, dass sich unsere Zweifel in Gewissheit verwandeln und eine neue Ausgangslage gewonnen ist, mit der wir Frieden finden.

Nichts ist dabei so unbefriedigend, wie einen Scheinfrieden zu erhalten. Einen Frieden, der nicht in jeden Bereich unserer Gedanken, Gefühle und unseres Wesens gelangt und uns an einem Punkt unserer Gewissheit, nicht erreicht. Eine tiefe Ahnung, dass wir nicht an dem Ort, nicht bei der Person, nicht in dem Job, nicht in der Position sind, die unser inneres und äußeres in Einklang bringt.

Es gehört zu unserer Identitätsarbeit dazu diese persönlichen Prozesse der Aushandlung dessen, was uns mit Sinn und Freunde erfüllt zu einem guten Ergebnis zu führen.

#Identitätsarbeit #sichinfragestellen

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