Du bist schön

Schönheit ist eine Energie, die uns mit einem wohligen, warmen Gefühl erfüllt. Betrachten wir Menschen, die uns besonders schön vorkommen, haften unsere Blicke besonders intensiv auf ihnen. Kennen wir die Personen jedoch nicht, dann sind wir nur heimliche, unauffällige Betrachter. Betrachten wir unser eigenes Kind, erfüllt uns dieses Gefühl besonders intensiv und wir versuchen die Schönheit zu bewahren, hervorzuheben, betonen.

Viele Menschen setzen viel darauf, von anderen schön empfunden zu werden. Dafür investieren sie Zeit und Energie. 

Wenn Schönheit zur Last wird, verlieren wir den Bezug zu dem, was Schönheit sein sollte. Schönheit ist ein Geschenk, das wir uns selber bereiten sollten, in dem wir uns mit Liebe betrachten und lernen, schön zu finden. 

Was einige schön finden, mag für andere gar nicht schön sein. Schönheit hat viel mit unseren Emotionen zu tun und ist ein Zusammenspiel aus dem, was wir als Gesellschaft gegenwärtig für schön befinden. Schönheitsideale sind dabei ungeheuer einflussreich.

Unser Empfinden von dem was schön ist, kann geprägt sein von dem, was wir erlernen als schön zu definieren. Es wird uns quasi anerzogen.

Wenn wir bedenken, dass die Durchschnittsfigur der deutschen Frauen im Größenbereich von 40/42 liegt, die Schönheitsideale aber Figuren abbilden von 34/36, können wir sicher sein, dass diese Entwicklung vielen Frauen, die sich nach diesen Idealen richten, sehr ungesund entgegen spielt.

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Ich erinnere mich an meine Jugendzeit. Gerade in der Jugend bildet sich unsere Identität und wir wollen als schön wahrgenommen und erkannt werden. Fehlt uns hier die stabile Bindung zu einem Erwachsenen, der uns hilft, uns selber als schön wahrzunehmen, beginnen wir diese Bestätigung in anderen zu suchen. 

Viele Jahre habe ich mich nicht als schön wahrgenommen und hart daran gearbeitet, anders auszusehen, ohne meine eigene innere und äußere Schönheit zu verstehen. 

Wenn wir verstehen, wer wir sind und was uns ausmacht, können wir lernen uns als original wahrzunehmen und daraus unsere eigene Schönheit zu schöpfen und entdecken.

Gerald Depardieu war damals einer meiner Lieblingsschauspieler. Sein Aussehen wird kaum jemand als Schönheitsideal beschreiben. Dennoch hat dieser Schauspieler Figuren gespielt, die eine Ausstrahlung und damit Schönheit ausstrahlen, die den Betrachter berühren.

So ist Schönheit viel mehr als nur die maßgerechte Körperformung und Selbstoptimierung. 

Schönheit ist Leben. Schönheit ist eine Beziehung, eine Verbindung, zwischen dem eigenen Körper und der in ihr ruhenden Seele.

Was ist Schönheit für dich?

#dubistschön #Schönheit

Die Kraft der Vorstellung

Die Vorstellung alleine kann genügen, um Menschen von etwas abzuhalten oder zu etwas zu bewegen. Welche Kraft die Vorstellung hat und entwickelt, sieht man vor allem bei Menschen, die mit Ängsten zu tun haben.

Angst hat eine unglaubliche Dynamik. Oft ist diese Dynamik hinter einem Verhalten nicht direkt zu erkennen. Menschen agieren oft ambivalent und für das Gegenüber unlogisch, wenn sie auf eine Angst reagieren, die nur sie selber zu einer bestimmten Situation entwickelt haben.

Angst ist also ein Gefühl, dass jeder kennt und mit dem jeder umgehen muss. Früher oder später müssen wir uns unseren Ängsten stellen, mit ihnen umgehen, um ein Ziel zu erreichen. Wir müssen lernen, die Situation zu überprüfen, die in uns Angst auslöst und zu beurteilen, ob diese Angst berechtigt ist, oder erlernt.

Auch in unseren Handlungen, spielt die Vorstellung eine gewichtige Rolle. Wir haben eine bestimmte Vorstellung, wie unser Arbeitsalltag gestaltet sein soll, also wählen wir einen Beruf, der unserer Vorstellung entspricht. Oder wir wünschen uns einen bestimmten Effekt, wenn wir uns für eine Sache einsetzen, oder Zeit, Kraft und Geld investieren.

Wenn wir diese Vorstellung nicht befriedigen können, oder aus der Mühe darum eine Erfahrung machen, die zwar nicht unserer Vorstellung entspricht, aber das Bedürfnis dahinter auf andere Weise befriedigt, verursacht das in uns Enttäuschung und Verzweiflung und kann Ängste befördern, die uns veranlassen, die Vorstellung aufzugeben, ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

Wenn uns klar wird, wie Vorstellungen unser Handeln prägen, können wir versuchen, diese Vorstellung immer wieder zu überprüfen und durch Erwartungen zu ersetzen, die sich eher auf die Erfahrung konzentrieren, die wir machen, wenn wir uns für eine Sache einsetzen.

Eine flexible Erwartungshaltung, die unsere Vorstellungskraft in Bezug zu realistischen Einschätzungen setzt, kann dabei einen wertvollen Dienst leisten.

Hast du auch bestimmte Vorstellungen, die dich antreiben oder von etwas abhalten?

#KraftderVorstellung #Angst #Fokusrichtigsetzen

Was ist wirklich wichtig?

So stehe ich vor diesem Baum. Ein Baum. Nur ein Baum, der stumm steht. Ein Baum der still steht und trotzdem viel erlebt. Ein Baum der kaum wächst und trotzdem groß ist. Der treu den Jahreszeiten folgt, sich treu im Morgenwind beugt, sich nährt von Regen, spendet Schatten, füllt die Erde, mit seinem riesigen Blätterdach, selbstverständlich, kein Aufsehen erregt. Kein Mensch denkt an dich, du Baum, der du stehst, an dem ich vorbei sehe, den ich mich lehne und denke, wertvolle Zeit verschenke, mit Gedanken, mit Schmerzen und Ideen, lehre mich, du Baum, dein demütiges Tun, dein Sein, am Tag, in Nacht und Sturm, oh Baum, dein Tun, es ist unglaublich rein, oh Baum, lass doch mein Leben, ein Stück wie deines sein.

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Ein Baum. Dieser Text zu einem Baum kam mir in den Sinn, in einer Zeit, als ich gerade viele Veränderungen durchlaufen bin. Einige Bereiche meines Lebens lagen wieder offen vor mir.

Die Vorstellung sich wieder neu zu formieren, weckt in uns viele Gedanken und Gefühle, gerade dort, wo wir mit Veränderungen nicht umgehen wollen. Auf der einen Seite begehren wir Veränderungen. Ein Leben ohne Veränderungen, das immer gleich bleibt und uns keine neuen Erfahrungen, Entwicklungen und Perspektiven bietet, weckt in uns genauso ungute Gefühle, wie ein Leben, das von Veränderungen, Brüchen und Kurswechsel begleitet ist.

In Zeiten von Veränderungen ist mir die Vorstellung von diesem großen, starken Baum gekommen. Ein Baum, der tief verwurzelt, immer auf einer Stelle bleibt. Ein Baum, dessen Wachstum wir nicht wirklich wahrnehmen, der uns unsichtbar erscheint und doch atmen lässt.

Atmen ist wie eine Verbindung, ein stilles Abkommen, zwischen uns und diesem Baum.

Wie häufig werden Bäume gefällt. Nehmen wir das Baumsterben war?! Welch gewaltigen Stürme müssen unsere Bäume in den letzten Jahren zunehmend aushalten?! Wir nehmen kaum Notiz von dem Reichtum an Leben, den Bäume schenken.

Ein Baum stand vor meinem Elternhaus. Dieser Baum war hunderte von Jahre alt. Eine alte Linde. Faszinierend, gewaltig, ein Stück gestern und morgen, ein Monument, ein stiller Zeuge vorausgegangener Zeiten. Wie häufig haben wir als Kinder unter diesem Baum gespielt, unsere Finger in seine Rinde gelegt und an ihm hochgeschaut und seine gewaltigen Äste und Zweige bestaunt.

Dieser Baum musste gefällt werden, da ein Sturm ihn schwer beschädigt hat.

Wieder denke ich mir, was für gewaltige Zeiten wir erleben. Ebenso einschneidend, wie das Fällen dieses Baumes, scheint mir diese Zeit, die uns gewaltig erschreckend scheint, weil altbewährtes und bestehendes in frage gestellt wird, wie nie zuvor in unserer Generation.

Was ist wichtig? Was erdet uns, in all diesen Erfahrungen und Veränderungen?

#Baum #Veränderungen #wasistwichtig

Zeitverschwendung

Jede Sekunde ist einzigartig. Sie kommt…sie dauert eine Sekunde…sie ist für immer vorbei…jede Sekunde ist ein Augenblick, der lebt, andauert und vergeht.
Womit hast du jeden Augenblick gefüllt? Gabst du dem Augenblick Sinn?
Wie viele Augenblicke hast du verschwendet, leer gelassen, verplempert?
Du kannst sie nicht zurückholen! Daher bedenke wohl, dass jede Sekunde ein lebendiger Augenblick ist. Deine Aufgabe ist, das Leben des Augenblicks zu füllen, dass er nicht umsonst geboren wurde.

Der Text stammt von einem Bekannten. Er hat ihn auf Facebook geteilt, wie so manchen ungewöhnlichen Gedanken, der mich häufig anspricht, nachdenken lässt, oder einfach nur amüsiert.

Mit der Plattform Facebook, habe ich beschlossen, nach vielen Jahren einen Schlussstrich zu ziehen. Facebook war für mich ein Ort, an dem ich viel Zeit gelassen habe. Ich würde diese Zeit nicht als verschwendet bezeichnen, aber gewonnen habe ich für den Einsatz dieses kostbaren Gutes, einfach viel zu wenig. Meine Gedanken haben sich mit diesen Themen gefüllt und mir hat die Person, die ich dort abbilde einfach nicht mehr gefallen.

Da meine Zeit hier auf Erden begrenzt ist, was mir um so deutlicher wird, wenn ich bedenke, dass ich dieses Jahr die 40 erreiche, suche ich etwas anderes, womit ich die wertvolle Zeit fülle, die Minuten, Stunden, Tage, Wochen, Monate, Jahre und immer weiter fließt die Zeit, immer schneller, weil unser Leben so erfüllt ist, mit all den Alltagsroutinen, all den Aufgaben und Bedürfnissen, die es zu stillen gilt.

Wenn wir unsere Zeit immer mit den selben Dingen füllen, müssen wir uns nicht wundern, wenn wir immer zu denselben Ergebnissen kommen.

Viele Menschen schaffen es nicht, mit der Situation umzugehen, einfach Zeit zu haben. Zeit zu Hause, Zeit alleine, Zeit ohne Planung. Was passiert mit uns, wenn wir uns in dieser Zeit einfach nichts vornehmen?! Wir lassen Sie vergehen, lassen zu, was sie in uns hervorbringt. Das löst bei vielen Unruhe aus. Manche haben regelrecht Schmerzen, wenn sie Zeit alleine haben, sie fühlen sich alleingelassen und einsam. Der Schmerz, den Einsamkeit erzeugt, ist genauso real, wie eine körperliche Wunde. Menschen fühlen sich in Geschäftigkeit wohler und versuchen zu vermeiden, in eine Situation zu gerate, wo sie mit sich und ihrer Zeit alleine sind.

Im letzten Jahr habe ich ein Schweigeseminar besucht. Es viel mir zuvor schwer, mir vorzustellen, meine Gedanken und Gefühle nicht ausdrücken zu können und mit mir und meinem Inneren völlig alleine zu sein. Ich reiste in ein wunderschönes Kloster, begegnete Menschen, die wie ich, die Stille suchten und den Wert des Schweigens für sich entdeckt hatte. Mein fundamentalstes Erlebnis war sicher die tief empfundene Dankbarkeit, mich als Teil einer Stillen Gemeinschaft zu fühlen. Gemeinschaft zu erleben, Nähe zu finden, trotz völliger Stille, stummen Begegnungen, während der Mahlzeiten.

Am Ende fuhr ich mit einer unglaublichen Ruhe heim, die noch lange in meinen Alltag hineinreichte. Seit dieser Zeit halte ich die Augen offen und habe Ehrfurcht vor den stillen Begegnungen, die wir auch in unserem Alltag entdecken können.

Wenn wir einen Augenblick nehmen und ihm die Möglichkeit geben, die Schönheit und den Glanz der Begegnung in uns auszubreiten, kommen wir zu neuen Erkenntnissen und sind nicht länger gefangen in der alltäglichen Verschwendung unserer Lebenszeit.

Wie ist es für dich, dir Zeit zu nehmen, ganz ohne Planung, große Erklärungen und Inhalt?! Kannst du dieses Gefühl aushalten, das in dir hervorkommt, wenn du mit dir und deiner Zeit alleine bist?!

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#Zeit #Zeitlos #Zeitfürmich

Infrage stellen

Sich infrage stellen, ist in meinen Augen eine Kunst. Sich kritisch zu hinterfragen und dabei ehrlich mit sich und seinen Motiven zu sein, schaffen nur wenige.

Der Duden schreibt zu infrage stellen, sich anzuzweifeln. Zweifel sind keine schönen Gefühle, sie hinterlassen Unruhe und lassen uns erfahren, dass wir unwissend sind, es Dinge gibt, die noch im Verborgenen liegen und nicht greifbar genug scheinen, so dass wir warten und hoffen, dass sich unsere Zweifel in Gewissheit verwandeln und eine neue Ausgangslage gewonnen ist, mit der wir Frieden finden.

Nichts ist dabei so unbefriedigend, wie einen Scheinfrieden zu erhalten. Einen Frieden, der nicht in jeden Bereich unserer Gedanken, Gefühle und unseres Wesens gelangt und uns an einem Punkt unserer Gewissheit, nicht erreicht. Eine tiefe Ahnung, dass wir nicht an dem Ort, nicht bei der Person, nicht in dem Job, nicht in der Position sind, die unser inneres und äußeres in Einklang bringt.

Es gehört zu unserer Identitätsarbeit dazu diese persönlichen Prozesse der Aushandlung dessen, was uns mit Sinn und Freunde erfüllt zu einem guten Ergebnis zu führen.

#Identitätsarbeit #sichinfragestellen

Was ist Identitätsarbeit und was leistet sie?

Wer auf meinen Blog gestoßen ist, mag sich zunächst vielleicht fragen, was es mit der Identitätsarbeit auf sich hat, von der ich hier berichten möchte und wie sich so eine Arbeit an der eigenen Identität darstellt.

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Nun die Identität, die sich laut der Theorie des US-amerikanischen Psychoanalytikers Erkison zunächst mit der Frage nach dem, „wer bin ich?“ beschreiben lässt, bilden wir gewöhnlich im Jugendalter und bilden unsere Identität bis ende der Teenagerzeit voll aus. Erikson erklärt die Entwicklungen, die wir nehmen, um zu einer gereiften Identität zu gelangen, anhand eines Stufenmodelles.

Ein weiterer Theoretiker, der sich mit der Identitätsarbeit in unserer Gesellschaft und Zeit befasst, ist der deutsche Sozialpsychologe und Professor Heiner Keupp.

Er beschreibt, dass die Ausbildung der Identität noch nie so viel Aufwand und Herausforderungen dargestellt habe, wie in unserer heutigen Zeit und Gesellschaft, mit all den Möglichkeiten und Chancen.

Unserer Gesellschaft ist unfassbar vielschichtig und individuell geworden. Wir leben in einer sehr schnelllebigen und wechselhaften Zeit. Durch die zunehmende Vernetzung und Globalisierung sind wir wirtschaftlich und politisch einander näher gerückt, jedoch hat diese Entwicklung auch viele Spannungen erzeugt und verlangt uns eine ganz andere Form der Anpassungsfähigkeit ab, als wir es von früheren Generationen kannten.

Zu diesem Thema ließe sich so viel beschreiben und erklären.

Identitätsarbeit in all diesen Entwicklungen bedeutet für mich, seinen Platz zu finden, seine Zugehörigkeit zu schaffen, in einer Umwelt, die uns hohe Flexibilität abverlangt, gleichzeitig unser Bedürfnis nach einem festen Platz, einer festen Gruppe von Menschen, Familie und Partnerschaft, gestillt werden mag.

Diese Herausforderung wird uns nicht immer in jedem Bereich gut gelingen und erzeugt ein Gefühl der Ratlosigkeit, viele leiden unter Depressionen, Schlaflosigkeit, Ängsten.

Deshalb ist es so wichtig, ein besonderes Augenmerk auf dieses Thema zu legen.

Vielleicht hast du Fragen dazu, lass gerne einen Kommentar dazu da.

Nachhaltige Erinnerungen formen

Unserer Vergangenheit können wir nicht ändern. Das ist so ein Satz, den wir kennen, der schnell Verwendung findet, wenn wir über Vergangenes nachdenken, wenn Erinnerungen hochkommen, die wir schwer integrieren können. Die uns lähmen, oder traurig machen, weil wir nicht das bekommen haben, was wir brauchen, uns wünschen, wonach wir suchen und gestrebt haben.
Auf der anderen Seite der Weide scheint das Gras immer grüner, sicher ist es das auch, an der einen oder anderen Stelle, aber auch in unserem Leben, gibt es diese grasgrünen Halme, die andere bewundernd anblicken, wir aber bloß für selbstverständlich halten und häufig übersehen.
Neulich war ich mit einer Freundin im Gespräch, dabei Kommunizieren wir nicht wie im Bilderbuch üblich, dass wir gemeinsam an einem Tisch sitzen und Kaffeebecher halten und dabei auch die Person ganz wahrnehmen. Wir schicken uns Sprachnachrichten, teilen unsere Zweifel, Kämpfe und Empfindungen, obwohl wir uns nur aus der Schule unserer Kinder kannten, keine weiteren Berührungspunkte haben. Wie es dazu kam, kann ich gar nicht mehr zurückverfolgen, es hat sich mit der Zeit so ergeben. Wir teilen Erfahrungen, die ähnliche Gedanken hervorbringen, da wir beide alleinerziehend, zwei Mädels großziehen.Der Austausch ist uns wertvoll, das lassen wir häufig einander wertschätzend wissen. Sie ist wie eine Reisebegleiterin, die ähnliche Gedanken und Fragen teilt, vielleicht eine Art Selbsthilfegruppe, nur das das schon wieder so nach Schwäche und Hilfsbedürftigkeit klingt.
Hast du auch solche „Reisebegleiter“?
Wir sprachen über Haare, meine Gedanken, mir Locken zuzulegen. So kam mir der Gedanken an meine Hochzeit und die damalige Hochsteckfrisur, bei der meine Haare zunächst zu Locken geformt wurden und einige Locken auf meine Schultern hinabfielen. Ich erzählte ihr, wie gerne ich an diese Momente zurückdachte und diese Momente, wie in einer kleinen Schatztruhe meiner Erinnerungen gelandet sind.
Sie war sehr berührt von dieser Beschreibung und das ich so positi Dabei sind wir Menschen ganz unterschiedlich. Manche kommen schnell darüber hinweg, andere benötigen Hilfe von außen.
Mir hilft es die Erinnerungen einzuteilen, wobei zuerst die lauten, anklagenden und dunklen Erinnerungen sicher überwiegen, die uns belasten und keine Sicht mehr lassen, auf all das wertvolle und Schöne, was wir durch diese Erinnerungen erfahren durften.

#Goldgräber #Mindset #positivthinking

Digitalisierung schafft Entfremdung

Es ist so eine Erscheinung unserer Zeit, dass jede Person immer mehr erreichbar ist. Wir tragen unsere Smartphones überall hin, immer vorbereitet, jeden wichtigen Moment unseres Lebens einzufangen, jede Nachricht abrufen zu können.

Doch das Gefühl, durch diese Erreichbarkeit die Kontrolle über alles zu haben, ist eine Scheinillusion. Es fällt vielen Menschen schwer, trotz ihrer Erreichbarkeit wirklich präsent sich einer gegenwärtigen Situation zuzuwenden. Sich ganz auf die Situation einzulassen, die uns im Alltag umgibt und begegnet. Auch die Langeweile und Eintönigkeit nachzuspüren, die ebenso zu einem gesunden Leben gehören, wie die vielen Impulse, Begegnungen und Inspirationen.

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Sobald sich eine Nachricht ankündigt, greifen wir zu unseren Geräten und sind mit unserer Aufmerksamkeit in die Weiten der digitalen Vernetzung abgetaucht.

Doch auch wenn uns diese Möglichkeit der Vernetzung eine gewisse Befriedigung geben mag und das Gefühl der Verbundenheit suggeriert, stellt sich die Frage, wie sich diese Scheinrealität auf unser Leben auswirkt.

Können wir es schaffen, eine Verbundenheit zu uns selber aufrecht zu erhalten, wenn wir uns bei unguten Gedanken und Gefühlen der Isolation und Einsamkeit nicht der Ursache dieser Realität zu stellen und einen Weg einschlagen zu mehr Präsenz in unserem eigenen Leben, mehr Zeit mit unseren eigenen Gedanken und Gefühlen investieren. Stattdessen werden wir unruhig und flüchten uns in Scheinrealitäten, es ist schnell verfügbar und weniger unangenehm, als die eigene Person auszuhalten, die wir unser ganzes Leben ertragen werden und die uns durch alle unsere Jahre begleiten wird.

Kennen wir diese Person wirklich und sind wir mit ihr versöhnt und in einer guten Beziehung? Diese Beziehung zu uns selber ist so wichtig für unsere Gesundheit, unsere Entscheidungen und unser soziales Leben. Doch wir lernen nicht viel über diese wichtige Beziehung kennen. Viele wachsen damit auch und können die Vorstellung gar nicht ertragen, keinen Zugang zu Internet und Medien zu zulassen.

#Achtsamkeit #Identität

Identität und Gesundheit

Wer bin ich? Identität ist eine grundlegende Frage, die uns glücklich oder krank machen kann. Endscheidend ist, wie Identität im Jugendalter gelingt.

Diese Frage nach dem, wer bin ich, ist so natürlich in uns angelegt, dass wir uns oft nicht bewusst sind, welche Rolle sie in unserem Leben spielt, zu welchen Entscheidungen sie uns führt und in welche Richtungen sie uns lenken wird.

Die Identität entwickelt sich im Jugendalter, verläuft dieser Prozess gut, haben wir alle Bedingungen gelegt, um in guten Bahnen, ein erfülltes und zufrieden stellendes Leben zu führen. Verläuft die Entwicklung ungesund, bleibt diese Frage ungelöst und wird uns immer wieder beschäftigen und in die ein oder andere ungute Lage bringen.

Aber Identität hängt nicht nur von unseren persönlichen Ressourcen und dem Umfeld ab, in dem wir aufwachsen. Zu unserer Identitätsbildung gehört auch das Gelingen einer der Zuordnung einer Gesellschaft und der damit verbundenen Kultur.

#Identität #Leben #Leichtigkeit

Stelle dich vor (Beispielbeitrag)

Dies ist ein Beispielbeitrag, ursprünglich veröffentlicht im Rahmen der Blogging University. Nimm an einem unserer zehn Programme teil und starte noch heute mit deinem Blog.

Du wirst heute einen Beitrag veröffentlichen. Mach dir keine Gedanken darüber, wie dein Blog aussieht. Es ist egal, ob du ihm bereits einen Namen gegeben hast oder nicht. Fühl dich nicht überfordert. Klicke einfach nur auf den Button „Neuer Beitrag“ und erzähle uns, warum du hier bist.

Warum tun wir das?

  • Weil neue Leser so mehr Informationen erhalten. Wer bist du? Worum geht es bei dir? Warum sollten sie dein Blog lesen?
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Der Beitrag kann lang oder kurz sein, eine persönliche Einführung zu deinem Leben oder eine Botschaft enthalten, ein Manifest für die Zukunft werden oder einfach kurz darstellen, welche Dinge du zukünftig veröffentlichen möchtest.

Damit du beginnen kannst, haben wir hier einige Fragen an dich.

  • Warum führst du ein öffentliches Blog und kein persönliches Tagebuch?
  • Über welche Themen möchtest du schreiben?
  • Mit wem möchtest du über dein Blog in Kontakt kommen?
  • Wenn dein Blog im kommenden Jahr erfolgreich ist: Was möchtest du erreichen?

Dies sind keine starren Fragen. Das Schöne an einem Blog ist, dass er sich ständig entwickelt, je nachdem, was wir lernen oder wem wir begegnen. Es ist jedoch gut zu wissen, wo und warum du dieses Blog begonnen hast. Und darüber hinaus kannst du durch die Formulierung deiner Ziele weitere Inspirationen erhalten.

Du weißt nicht, wie du beginnen sollst? Schreibe einfach auf, was dir gerade in den Kopf kommt. Anne Lamott, Autorin eines tollen Buchs zum Thema Schreiben, sagt, dass du dir selbst die Erlaubnis geben musst, einen „ersten schlechten Entwurf“ zu verfassen. Anne spricht einen wichtigen Punkt an: Beginne einfach mit dem Schreiben und bearbeite deinen Entwurf erst später.

Wenn du bereit bist, deinen Beitrag zu veröffentlichen, füge ihm drei bis fünf Schlagwörter hinzu, die das Thema deines Blogs erfassen: Schreiben, Fotografie, Fiction, Erziehung, Essen, Autos, Filme, Sport usw. Mithilfe dieser Schlagwörter können Leser, die sich für deine Themen interessieren, deinen Beitrag schneller im Reader finden. Vergewissere dich, dass eines der Schlagwörter „zerotohero“ ist, sodass dich auch neue Blogger finden können.